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Teil 3. Sonnenkönige – Wolfgang Reh: Die Sylter können doch nicht über den Deich gucken

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Wolfgang Reh
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Wolfgang Reh – der König von Sylt! “Reh nee wa plüh” hieß auf Plakaten, die Sylter Bürger einem Bottroper Bauunternehmer vor die Nase hielten. Was war im Jahre 1984 passiert ? Wolfgang Reh, ein Elektromeister, hatte sich in kürzester Zeit zu einem der größten Reiseunternehmer Deutschland gemausert und wurde vom Boulevard als “König von Sylt” gekrönt. In Sachen Unterhaltungswert steht er mit dem „König von Mallorca“ auf Augenhöhe. Nur kann der wohl besser singen…

Doch woher hatte Wolfgang Reh das Geld für sein Königreich? Alles hat 1976 angefangen, als er sich von der Stadt Bottrop Land zum Spottpreis von 8.50 D-Mark verkaufen ließ. Der versprach im Gegenzug 2000 Arbeitsplätze. In der Spitze schaffte sein Unternehmen, jedoch nur 600 Arbeiter einzustellen. Die auch nur mit Förderungsmaßnahmen des Staates. Schon bald kündigte er dem Großteil der Belegschaft und baute sein Luxusanwesen in eine Wellnessoase um. Die Banken zahlten. Und sie stellten für den sich durchaus gut verkaufenden Unternehmer noch mehr Kredite bereit.

Wolfgang Reh zieht es nach Sylt

Sein Expansionsdrang zog ihn auf die Nordseeinsel, wo er schon bald mehr als hundert Häuser und Grundstücke in allen Teilen Sylts kaufte. Auch acht Hotels, darunter das Sylt Plaza, das Hanseat und  den Sylter Hof in Westerland, hatte er in seinem Portfolio. In den Hotels wurde weiterhin normal gearbeitet. Bei den erworbenen Grundstücken und Häusern wurde ein Plan durchgeführt, der dann auf Sylt in Zukunft Schule machen sollte. Jeder noch so kleine Raum wurde zur “Ferienwohnung” umgebaut. Wo es nicht ging oder sich Chancen auf Buchgewinne boten, wurde direkt wieder verkauft. In der Summe nannte er 5000 Betten sein eigen. Das dürfte 1984 knapp ein Viertel aller zur Verfügung stehenden Gästebetten gewesen sein. Sein Ziel waren unglaubliche 10.000 Betten. Welche Macht Wolfgang Reh dies auf einer vom Tourismus lebenden Insel gegeben hätte, dürfte jedem klar sein.

Doch nicht nur in Immobilien wurde investiert. Auch ein Taxiunternehmen mit 20 Fahrzeugen, eine Autovermietung, eine Kurklinik, ein Reisebüro, eine Wäscherei und einen Videoverleih kaufte sich der Bottroper mit den Worten:

“Dat sind doch keine Geechner” 

Diese von Ortsfremden gerne zu eigen gemachte Attitüde, hat schon vielen Zugezogenen die Existenz auf der Insel gekostet. Denn oft kommen Unternehmer mit großen Plänen auf die Insel, um dann mit wehenden Fahnen oder in aller Stille unterzugehen.

Die Idee vpn Reh war, Sylt dem “normalen” Publikum – dem Kumpel Anton aus der Zeche – zugänglich zu machen. Mit eigenen Reisebussen wollte er den Pauschaltourismus auf die Insel bringen. Allerdings waren die Preise seiner Reisen gar nicht so günstig, wie er es selbst bewarb. Sie waren angepasst und die Räumlichkeiten waren noch nicht mal sehr stark frequentiert. 

Nichtsdestotrotz wehrten sich die Sylter gegen die “feindliche” Übernahme.Volker Popp, der damalige und mittlerweile leider verstorbene Bürgermeister von Westerland, sah eine Gefahr durch diesen “Tourismus mit der Brechstange”.  Dass die Sylter an der Situation selbst schuld waren, wurde vielen erst bewusst, als es zu spät war. Viele hatten ihre Häuser an ihn verkauft, denn er bot viel Geld für die Häuser und Grundstücke an. Weit über dem, was tatsächlich am Markt verlangt wurde. Dies schaffte er, indem er wiederum Banken und Investoren völlig überzogene Gewinne und Auslastungen präsentierte. Das wiederum sorgte dafür, dass Investoren und Banken ihr Geld verloren. 

Der Inselfrieden war gestört. Dies ging so weit, dass die teuren Reisebusse mit Steinen beworfen wurden und Proteste gegen ankommende “Reh-Urlauber” organisiert wurden. Als dann noch die Baubehörde Häuser versiegelte, konnte der Unternehmer keine Umbauten mehr vornehmen. Für ihn war dann das Fass voll und er verkündete seinen Rückzug von der Insel. Er wollte an anderer Stelle wirken – dort wo die Menschen kooperieren. Das tat er dann auch. 

Mit Vollzugsbeamten und Mithäftlingen im Gefängnis. Denn sein auf Schulden aufgebautes Imperium war bereits 1982 am Wanken. Die Bank gab dem bereits gescheiterten Unternehmer trotzdem weitere Kredite. Am Ende waren es 350 Millionen, die verloren waren. 

Die Staatsanwaltschaft war für den Bottroper dann ein durchaus gleichwertiger “Geechner” und steckte ihn ins Gefängnis. Sucht man die Mitschuldigen, so wird man im Bankwesen und der Politik fündig. Deren Gutgläubigkeit und Gier wurde von Reh gnadenlos ausgenutzt. Denn Kleider scheinen Leute zu machen…

Die 260 Objekte auf Sylt wurde zwangsversteigert und hier haben sicherlich einige Unternehmer ziemlich profitiert. Sylt – eine Neverending Story.

Wolfgang Reh

Wolfgang Reh tauchte nach seiner Haft unter und wurde nie mehr gesehen. Er dürfte jetzt um die 85 Jahre alt sein, falls er noch lebt. Und die Moral von der Geschicht? Ärger lieber die Sylter nicht.

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