Eine kaputte Weiche in Klanxbüll hält den Bahnverkehr nach Sylt in Atem. Am Dienstag fallen erneut mehrere Züge aus – rund 4.000 tägliche Pendler sind direkt betroffen.
Die Marschbahn, die einzige direkte Bahnverbindung zwischen dem Festland und der Insel Sylt, kämpft seit dem Wochenanfang mit einem schwerwiegenden technischen Problem. In Klanxbüll, wo die Trasse am engsten wird, hat eine defekte Weiche den gesamten Betrieb aus dem Takt gebracht. Nur ein einziges Gleis ist noch nutzbar – und das reicht bei weitem nicht aus, um den täglichen Verkehr abzuwickeln.
Die Folge: Ein stundenlanger Kollaps in beide Richtungen. Die Deutsche Bahn hat am Dienstagmorgen folgende Züge von Klanxbüll nach Westerland gestrichen:
- 05:41 Uhr
- 06:41 Uhr
- 07:41 Uhr
- 08:41 Uhr
- 09:41 Uhr
Das sind fünf aufeinanderfolgende Stunden ohne planmäßige Verbindung – ein logistischer Albtraum für all jene, die Sylt morgens für die Arbeit erreichen müssen. Denn die Insel zieht täglich bis zu 4.000 Pendler an, die auf zuverlässige Züge angewiesen sind.
Auch Autofahrer kommen nicht ungeschoren davon: Der Sylt Shuttle sowie der Blaue Autozug operieren derzeit ebenfalls nicht nach Plan. Wer sein Auto transportieren lassen möchte, braucht viel Geduld und sollte den aktuellen Status vorher prüfen.
Wer kann, sollte die Reise auf den späten Nachmittag oder Abend verschieben. Aktuelle Informationen gibt es im DB Navigator. Für weitere Sylt-Nachrichten: sylt1.tv und sylttv.de.
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